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Museum Gröden in St. Ulrich

Das Museum de Gherdëina, zu Deutsch Museum Gröden, befindet sich in St. Ulrich im Haus der Ladinischen Sprache und Kultur. Es wurde 1960 eröffnet und bietet seinen Besuchern seitdem eine umfangreiche Ausstellung, die tiefe Einblicke in die Geschichte, Kultur und Natur des Grödnertals liefert.

Museum de Gherdëina in St. Ulrich

Die Vielfalt an Exponaten im Museum Gröden ist beeindruckend und reicht von kunstvollen Schnitzereien bis hin zu archäologischen Funden. Besondere Ausstellungsstücke sind die alten Holzspielzeuge, eine mühevolle Sammlung aus den Jahren 1750 bis 1940. Auch die sakralen Holzplastiken geben einen Einblick in die Geschichte des Grödner Kunsthandwerks. Sie stammen von den ersten Bildhauern Trebinger und Vinazer. Vom bekannten Ladinischen Maler Josef Moroder-Lusenberg können verschiedene Ölbilder in der Gemäldesammlung betrachtet werden und dem berühmten Luis Trenker wurde sogar ein ganzer Raum gewidmet. Zu seiner Gedenksammlung gehören persönliche Gegenstände wie Auszeichnungen und Filmpreise aber auch Plakate, Fotos und einiges mehr.

Doch auch der geologische Aspekt kommt im Museum Gröden nicht zu kurz. So kann anhand von Fossilien, Gesteinen und Mineralien auf 200 Millionen Jahre Erdgeschichte über die Entstehung der Dolomiten zurückgeblickt werden, präparierte Tiere und ein Herbarium veranschaulichen die Flora und Fauna der Region und bedeutende archäologische Funde belegen die frühe Besiedlung des Grödnertals. All dies ist in einem Museum vereint und kann fast das ganze Jahr über dreimal die Woche bestaunt werden.

 

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