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Der Hügel und die Kirche St. Hippolyt

Der Hügel St. Hippolyt auf 758 m Höhe stellte früher eine natürliche Grenze für die Bevölkerung von Völlan, Tisens und Prissian dar. Diese Anhöhe ist wegen ihres idyllischen Panoramas, das man vom Gipfel aus genießen kann, bekannt als „Königsloge des Burggrafenamtes“.

Der Hügel St. Hippolyt ist nicht zuletzt deshalb berühmt, weil sich hier eine der besterforschten prähistorischen Siedlungen Südtirols befindet. Auf dieser Erhebung sind zahlreiche Funde aus der späten Steinzeit, der Bronze- und Eisenzeit ausgegraben worden. Vermutlich wurde auf dieser Anhöhe im Jahr 590 das langobardische Kastell „Tesana“ erbaut.

Die Kirche St. Hippolyt wurde 1340 errichtet, während ihre Glocke aus dem Jahr 1556 stammt. Die kleine Kirche, die romanische und gotische Bauelemente vereint, birgt in ihrem Innenraum herrliche Wandmalereien.

Wegen ihrer Nähe zur Pfarrkirche Tisens verfügte dieses Gotteshaus nie über einen eigenen Geistlichen. Seit 1566 gab es jedoch das Amt des Mesners, dessen Hauptaufgabe darin bestand, bei Unwettern die Kirchenglocken zu läuten. Wegen der exponierten Lage der Kirche kam es während dieser Vorgänge wiederholt zu Unfällen: Im Sterberegister der Pfarrei sind sechs Todesfälle durch Blitzschlag vermerkt.

 

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