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Der Vinschgau - Schatzkammer der Geschichte, Kunst und Natur

Der Vinschgau ist das größte und sonnigste Tal Südtirols, das sich von der Schweizer Grenze (Kanton Graubünden) bis zu der nahegelegenen Stadt Meran erstreckt. Das Gebiet ist umgeben von eindrucksvollen Gipfeln, wie denen der Ortlergruppe und der Ötztaler Alpen. Diese fungieren im Norden und Süden nahezu als Barriere, da sie die Regenwolken aufhalten. In der Vergangenheit hat die Trockenheit im Vinschgau vor allem im Hinblick auf die Bewässerung der Felder einige Probleme verursacht. Das Wasser aus Schnee- und Gletscherschmelze wurde daher über die als „Waale“ bezeichneten Bewässerungskanäle ins Tal gebracht. Doch es gab zahlreiche Streitigkeiten und Proteste durch die Bewohner, die den Behörden eine ungleiche Wasserverteilung vorwarfen. Daher wurden jährlich die sogenannten „Waaler“ oder Wasserkontrolleure ernannt, die für eine gerechte Wasserverteilung sorgten. Von den einstmals 300 Waalen ist heute nur noch ein Dutzend erhalten. Entlang dieser Waalwege kann man schöne Wanderungen oder Radtouren unternehmen. Heute haben sie lediglich touristische Bedeutung, da sie durch modernere Bewässerungssysteme ersetzt wurden.

Reschenstausee, Vinschgau

Die Besiedelung des Vinschgaus reicht bis weit in die Vergangenheit zurück, was der Fund von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, im Schnalstal belegt. Der von deutschen Touristen im September 1992 aufgefundenen Mumie wird ein Alter von 5.300 Jahren zugeschrieben, während einige in der Umgebung aufgefundene Pflastersteine und Gegenstände sogar dem Mesolithikum (8.000 v. Chr.) zugerechnet werden. Nach Beilegung der Streitigkeiten zwischen Österreich und Italien, die beide Ansprüche auf die einzigartig erhaltene Mumie Ötzi anmeldeten, kann diese im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen, in der Museumstraße 43 besichtigt werden.

Kunsthistorische Schätze und unverfälschte Natur findet man überall im Vinschgau, der seine ganze Pracht in den zahlreichen Ortschaften offenbart. Kastelbell, Glurns, Latsch, Laas, Mals, Martell, Ortler, Prad am Stilfserjoch, Reschen, Schlanders, Schluderns, Stilfs, Trafoi, Taufers im Münstertal, so die Namen der wichtigsten Orte im Vinschgau, alle voller Faszination, Eleganz und beneidenswerter Schönheit. So wie, um nur einige herauszugreifen, die eindrucksvolle und einzigartig erhaltene Churburg in Schluderns von 1259, die von uralten Mauern umgebene Benediktinerabtei Marienberg in Mals aus dem 12. Jh., die St. Benediktskirche ebenfalls in Mals, die zur Zeit Karls des Großen (um 800) errichtet wurde oder das Schloss Goldrain in Latsch, das vermutlich aus dem 16. Jh. stammt. Und natürlich das sogenannte „weiße Gold aus dem Vinschgau“, der weltweit bekannte Laaser Marmor, der oft für den Bau von Kirchen, Museen, Gebäuden oder die Gehwege des Ortes eingesetzt wurde. Nicht zu vergessen, die berühmten Vinschger Äpfel, deren unverwechselbares Markenzeichen all denen einen leckeren Vorgeschmack höchster Qualität bietet, die mindestens eine der sechs angebotenen Sorten probieren möchten.

Kurz und gut, der Vinschgau ist eine Schatzkammer, die jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher von überall verzaubert. Einfach zu erreichen, kann der Vinschgau auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die hier zu den modernsten und innovativsten in ganz Südtirol zählen, durchquert werden. Man denke nur an die Vinschger Bahn, deren moderne Schienentechnik erst 2005 eingeweiht wurde und die Besuchern der Region, während der langsamen, fast lautlosen Durchquerung der Ferienregion Vinschgau eine Fahrt mit einzigartigen Panoramen bietet.

Ein derart weiter Blick über den Vinschgau muss Ihre Neugierde schüren und den Wunsch wecken, diese Gegend voller Schönheiten schnellstmöglich zu entdecken. Hinter jeder Ecke wartet eine Überraschung!

 

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