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Sissi: Kaiserin Elisabeth von Österreich

Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, geboren am 24. Dezember 1837 in München als Herzogin von Bayern, gestorben am 10. September 1898 in Genf, war Kaiserin von Österreich, Apostolische Königin von Ungarn und Königin von Böhmen und Kroatien.

1854 heiratete sie ihren Cousin, Kaiser Franz Joseph I. von Österreich. Schnell kam es zu Meinungsverschiedenheiten mit der Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie und dem Hochadel, sodass Elisabeth sich von ihrem Gatten entfernte und ins Privatleben zurückzog. Elisabeth näherte sich nach der Niederlage von Sadowa erneut an ihren Gatten an und unterstütze ihn bei dem Ausgleich mit Ungarn.

Am 16. Oktober 1870 kam Sissi das erste Mal in Begleitung der Töchter Gisela und Marie Valerie, die damals 14 und 2 Jahre alt waren, mit der neuen Brennereisenbahn nach Meran. Sie richtete sich in Schloss Trauttmansdorff ein, um dort zu überwintern.

Einige Wochen später berichteten Wiener Zeitungen, wie sich der gesundheitliche Zustand der zarten Marie Valerie dank des milden, gesunden Klimas im Städtchen verbessert hatte. So begründete sich Merans Ruf als Kurort. Die Kaiserin residierte sieben Monate in Schloss Trauttmansdorff und Kaiser Franz Joseph I. besuchte sie viermal.

Im September 1889, acht Monate nach dem Tod des Kronprinzen Rudolf, kehrte Sissi nach Schloss Trauttmansdorff zurück. Während ihres Aufenthalts verließ die inzwischen als „die Frau in Schwarz“ bekannte Elisabeth fast nie das Schloss, denn die Trauer um den verstorbenen Sohn Rudolf kennzeichnete sie tief. 1898, während sie in Genf im Begriff war, ein Schiff zu besteigen, wurde sie von dem italienischen Anarchisten Luigi Licheni erstochen.

Der Baron von Deuster, Eigentümer von Schloss Trauttmansdorff, veranstaltete 1908 ein Fest in Gedenken an den Besuch des Kaiserpaares. Zu diesem Anlass ließ er den weißen Marmorthron, eine drei Meter lange Bank errichten, auf dem das Kaiserpaar dargestellt ist. Dieses Kunstwerk wurde dort aufgestellt, wo Sissi sich gern aufhielt, unter einem jahrhundertealten Kastanienbaum. Der „Sissi-Thron“ steht heute auf der Terrasse von Schloss Trauttmansdorff, wo eine Treppe aus Marmor und Schiefer hinaufführt.

Die Kaiserin liebte stundenlange Spaziergänge in der Natur, fernab der Hektik der Welt. Unzählige Male ist sie die Wege der Gärten von Schloss Trauttmansdorff abgeschritten, ist durch Meran und Umgebung gelaufen. So entstand die Sissi-Promenade, ein Weg der das Schloss mit der Stadt verbindet und der Sie auf den Spuren der geliebten Kaiserin wandeln lässt.

 

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