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Die St. Benediktskirche in Mals im Vinschgau

Die St. Benediktskirche in Mals im Vinschgau stammt aus der Zeit Karls des Großen, etwa aus dem Jahr 800. Sie hat einen rechteckigen Grundriss mit drei Nischen. Nur die Apsiswand und die Nordwand stammen aus der Karolingerzeit. Die mittlere Nische zeigt Jesus, flankiert von zwei Engeln, die rechte Papst Gregor den Großen und die linke den Hl. Stephan. Rechts von der mittleren Nische sind der Bischof von Chur, links ein karolingischer Würdenträger dargestellt. Dieser Würdenträger war vermutlich eine wichtige örtliche Persönlichkeit, wie das vertikale Schwert vor der Brust andeutet.

Einige Freskenfragmente an der Nordwand deuten darauf hin, dass ursprünglich ein guter Teil der Kirche ausgemalt war. Noch heute kann man einige Darstellungen von Pauli Bekehrung und einige Szenen aus dem Leben des Hl. Benedikt erkennen. Die Apsiswand war früher mit sieben kleinen Stucksäulen verziert, von denen nur noch Fragmente erhalten sind. Vermutlich war der Boden der Apsis erhöht und vom Chor durch Marmorsäulen und Gitter getrennt. Eines der Gitter ist noch erhalten und befindet sich im Innenraum der Kirche.

Während der Herrschaft Josephs II. wurde die Kirche entweiht und als Lager benutzt. Erst im 20. Jh. wurde sie wiederentdeckt und erhielt erneut ihre ursprüngliche Funktion.

Die St. Benediktskirche in Mals ist von Anfang April bis Anfang November, montags bis samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr, von Mitte Juli bis Ende August dienstags, mittwochs und donnerstags von 15.00 bis 16.00 Uhr und von November bis März freitags um 10.00 Uhr geöffnet.

 

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