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Dieses mit großer Liebe und Sorgfalt aufgebaut Museum vom zoologischen
Präparator Simon Ratschiller, eröffnet im Jahre 1972, zeigt an die 300 in Südtirol
vorkommenden Vogelarten plus Säugertiere: vom Bären bis zur Zwergmaus, vom
Steinadler bis zum Goldhähnchen. Die Tiere sind teils von den Jägern erlegt
worden. Aber auch vergiftete und verunglückte Vögel sind nicht auszuschließen. Es
wird darauf hingewiesen, daß von ungefähr 30 Jahren noch sämtliche Greifvögel
und viele andere abgeschlossen Wurden; mit Ausnahme des Steinadlers und der
Singvögel.
Letztere hat sich der Präparator mittels einer Sondergenehmigung für Schulzwecke
beschaffen. Von den 300 verschiedenen Vogelarten sind ungefähr 100 als
durchzügler zu betrachten (ingesamt ca. 500 Exemplare).
Es gibt wenige Gebiete, wo so viele vogelarten vorkommen wie in Südtirol. Das
einmalige Werk eines Naturfreundes und der zufall sie von damals erhalten zu
haben, möchte dazu beitragen, daß Bewußtsein zu schärfen, die Naturliebe zu
stärken und zu vertiefen.
Eine solche Samlung, ist nicht mehr möglich aufzubauen.
Das Gesetz und der Schutz der Vögel, hat sich verschärft und es ist an der Zeit,
daß wir anders denken und die Lebensräume in der Talsohle sind auch
verschwunden. Das einzige Biotop im Etschtal, befindet sich in Burgstall
(Burgstaller Auen) und der Pioner und Initiator ist der oben erwähnte Präparator.
Ratschiller sammelt und präpariert seit dem Jahr 1939.
Seine reiche Erfahrung auf diesem Gebiet ermöglicht ihm, die Tiere naturgetreu
darzustellen.
Nur noch wenigen Menschen ist es möglich, Tiere in ihrer natürlichen Umwelt zu
sehen.
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