Kirche St. Georg Eine Kirche ist bereits 1257 erwähnt. Von der St.-Georgs-Kirche aus dem Jahre 1332 ist nur mehr der untere Teil des Turmes mit den romanischen Rundbogenfenstern erhalten. Der rote Turmhelm mit Zwiebelhaube wurde 1739 errichtet. Die letzte Umgestaltung des Kircheninneren in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Kirche ihr neuromanische Gepräge. Der Künstler Karl Hernrici malte im Jahre 1772 drei beeindruckende Deckengemälde.
Kapelle St. Sebastian Die Pestkapelle St. Sebastian liegt einsam und abgeschieden auf einer idyllischen Waldlichtung, dem sogenannten Weihboden und lädt zu besinnlicher Ruhe ein. Verträumt und einsam steht heute die Sebastiankapelle im Wiesengrund. In dieser Kirche wird an das "Hanselbild" erinnert, das 1957 dem Straßenbau zum Opfer fiel. Das gemauerte Bildstöckl stand nördlich der Sebastiankapelle am Rande der Dolomitenstrasse, und war mit Fresken ausgemalt, die an die Zeit der Pest erinnerten.
Kirche St. Zyprian Die Wandgemälde an der Außenwand aus dem 17. Jahrhundert zeigen die wunderbare Rettung der Platzlinderwiese: Gottvater schleudert Blitze aus dem Gewölk, Zyprian und Justina breiten schützend ihre Mäntel über die Wiese mit der weidenden Herde aus. Gerade dieses Gemälde erinnert an die alte Überlieferung, die besagt, dass die Hauptbesiedelung in Tiers ursprünglich nicht im heutigen Dorfzentrum lag, sondern in St. Zyprian war.
Wassermühle Am Parkplatz an der Dorfeinfahrt befindet sich die alte Wassermühle. Die restaurierte und voll funktionsfähige Mühle mit großem Mühlstein kann auch von innen besichtigt werden. Erinnern soll sie an den frühen wichtigen Beruf der Müller und an die vielen Mühlen, Sägewerke und Schmieden, die noch im vorigen Jahrhundert die Bäche nutzten.