Etwas oberhalb des Dorfes, auf einem Erosionsgelänge von ungefähr 150 m Breite, haben sich etwa ein Dutzend Erdpyramiden herausgebildet. Entstanden sollen sie vor etwa hundert Jahren sein, als der Ternerbach sich bei einem Hochwasser im Jahre 1873 in den Schutt fraß. Die weißen Türme, zum Teil mit Deckstein abgeschlossen, sind in jedem Falle einen Ausflug wert.
Das Material der Erdpyraminden stammt aus Moränenablagerungen der letzten Eiszeit, die vor rund 10.000 Jahren zu Ende ging. Diese Ablagerungen sind mit Steinen und Blöcken durchsetzt, während sie in den oberen Schichten vorwiegend aus Feinschutt bestehen, der, da die Ablagerungen vorwiegend granitischen Ursprungs sind, besonders hell gefärbt ist. Die Decksteine der Pyramiden sind teilweise stark abgerundet, denn der Schutt stammt nicht aus der Gegend, sondern wurde viele Kilometer - wahrscheinlich aus dem Ahrntal - verfrachtet.
Erreichbarkeit: Vom Verkehrsbüro Terenten (Dorfzentrum) aus führt ein mit Nr. 2 markierter Weg über Felder bis zur Stelle, wo der Weg nahe an den östlichen Hang des Terententales heranführt. Hier befinden sich die Erdpyramiden (1350 m). Die Erdpyramiden sind auch mit dem Auto erreichbar. Höhenunterschied: 230 m, Gehzeit: 40 Min.