St. Anna auf Ploi Am Ortseingang, von Seis kommend, befindet sich dieser hochbarocke Bau des 18. Jhd. Die Ausstattung des Inneren, Altarbild Joachim und Anna, Seitenstatuen: Johannes des T. und Hieronymus, ist eine wertvolle Arbeit des 18. Jhd.
St. Oswald Das gleichnamige Kirchlein wird 1234 namentlich erwähnt. Aus jener Zeit stammt noch der Turm; der Chor aus dem Jahre 1400; das Langhausgewölbe laut Jahreszahl aus dem Jahre 1521. Sehenswert ist das an der nördlichen Chorwand befindliche Bild der Kreuzigung aus der zweiten Hälfte des 15. Jhd. In dieser Gegend wächst eine Grasart, die feine, blassgelbliche Federchen bildet. Dieses Gras wird von Schützen und Musikanten als Hutschmuck zur Tracht getragen. (z. B. Musikkapelle Seis). Wanderweg von Seis oder von Kastelruth.
Die Ruine Hauenstein Die Ruine Hauenstein, am Fuße der Santnerspitze von den Herren von Hauenstein im 12. Jh. erbaut. Die Burg wurde im 15. und im 16. Jh. vergrößert. Einer ihrer Besitzer war der berühmte Minnesänger Oswald von Wolkenstein. Erreichbar ist die Ruine von Seis aus über den Wanderweg Nr. 8.
Die Ruine Salegg Die Ruine Salegg liegt unweit der Ruine Hauenstein im Hauensteiner Wald. Von der einstmaligen Burg stehen nur mehr spärliche Mauerreste. (Wanderweg von Seis Nr. 3b).