Die Saison des Sommerski beginnt wie jedes Jahr im Monat Juni, nach einer kurzen Pause der letzten Saison, wobei dann in der Tat die Berg- und Seilbahnen wieder in Bewegung gesetzt werden.
Für die Langläufer bleibt die Piste auf dem Gletscher offen, wobei das ein idealer Treffpunkt zum trainieren ist. In der Tat profitieren auch verschiedene Nationalmannschaften, welche somit ihr Programm des sommerlichen Trainings ausführen.
Sie haben die Gelegenheit mit Berg- und Trekkingschuhen die über 150 km Wanderwege und Klettersteige zu durchwandern. Natürlich können sie auch Grotten bewundem, welche in ihrem Inneren und spektakuläre Gebilde vorwiesen. Internationale Sport-Events und Familienveranstaltungen, ein einmaliges Panorama, zauberhafte Natur, das sind Emotionen auf höchstem Niveau.
Wanderungen
TIPP 1 Wegverlauf: Karthaus - Klosteralm - Saxalbsee Gesamtlänge: ca. 5 km Beschreibung: Der Aufstieg zur Klosteralm erfolgt von Karthaus ausgehend auf Weg Nr. 23. Dieser führt zunächst durch einen prächtigen Lärchenwald. Auf der Klosteralm angekommen (etwa 1 3/4 - 2 Stunden) kann man sich stärken, bevor man den Weg Nr. 23 ohne große Anstrengung weiter hochwandert. Nur eine Stelle unterhalb des Saxalbsees ist etwas exponiert, wo man Obacht geben muss. Schließlich erreicht man eine Anhöhe, hinter der plötzlich der herrliche Saxalbsee zum Vorschein kommt (2460 m). Der See, ein Juwel, ist zwischen steilen Felszacken eingebettet. Die Rückkehr erfolgt über den gleichen Weg oder über den Sattel hinter der Sardut-Spitze und führt jeweils zur Klosteralm. Diese liegt auf 2152 m Meereshöhe, gehörte, wie schon der Name sagt, den Kartäusermönchen und versorgte sie mit Milchprodukten, da ihnen die Ordensregel den Genuss von Fleisch verbot. Gesamtgehzeit: ca. 6 Stunden Schwierigkeit: mittelschwer; etwas Ausdauer erforderlich Höhenunterschied: ca. 1130 m (Anstieg) Beste Zeit: Mitte Juni bis Mitte September
TIPP 2 Wegverlauf - Höfewanderung: Vernagt - Kurzras Gesamtlänge: ca. 8 km Beschreibung: Man startet von Vernagt (1711 m) und kommt in kurzer Zeit zum Tisenhof hinauf, wo man sich stärken und den wunderbaren Rundblick genießen kann. Dann wandert man weiter Richtung Raffeinhof, zuerst auf einer neugebauten Straße und dann auf dem Wanderweg Nr. 9 (einige exponierte Stellen - Vorsicht geboten!). Schließlich erreicht man den Finailhof (1952 m - Einkehrmöglichkeit), der aus mehreren wertvollen alten Gebäuden besteht. Dort wuchs und reifte bis in die 50er Jahre hinein das Getreide, besonders der Roggen, der die Grundlage der Wirtschaft der alten Bauernhöfe des Schnalstales war. Der Straße folgend biegt man alsbald rechts in den Wanderweg Nr. 7 ein, der durch einen hellen Lärchenwald Richtung Kurzras führt. Zunächst leicht ansteigend wandert man durch Wälder und Weiden, an den Koflhöfen vorbei, über die Landesstraße zum Kurzhof (2011 m) nach Kurzras. Von hier Rückkehrmöglichkeit mit dem Linienbus zum Ausgangspunkt. Gesamtgehzeit: ca. 4 Stunden Höhenunterschied: 300 m (Anstieg) Beste Zeit: Mitte Mai bis November Alternative: Anstatt nach Kurzras zu gehen kann man auch vom Finailhof die Straße oder den Weg Nr. 9 hinunterwandern bis zur Landesstraße. Von dort geht es kurz hinter der Bushaltestelle links abwärts zum See, wobei man sowohl links (Weg Nr. 13b) als auch rechts entlang des Sees (Weg Nr. 13a) zurück nach Vernagt gehen kann. Gesamtgehzeit: ca. 4 Stunden Eine dritte Möglichkeit wäre vom Finailhof aus den alten Kirchweg nach Vernagt zurückzuwandern (Weg Nr. 8). Gesamtgehzeit: ca. 2 Stunden. Schwierigkeit: leicht
Mountainbike
Katharinaberg - Schroflhof Vom Dörflein Katharinaberg (1245 m) führt eine asphaltierte Zufahrtsstraße anfangs mäßig steigend (unterhalb des Oberperflhofes und dann am Obervernatschhof vorbei) hinauf zur Kipp, wo sich ein Zugang zum Stollen der Rohrleitung befindet. Das letzte Stück führt nun weiter auf einer Schotterstraße bis zum Schroflhof. Da keine Einkehrmöglichkeit besteht, sollte man die Trinkration und den Proviant nicht vergessen. Auf dem selben Weg kommt man wieder zum Ausgangspunkt zurück. Kilometer: ca. 5 Fahrzeit: ca. 1 1/2 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Höhenunterschied: ca. 465 m