Von seiner Lage her ist es eines der eindrucksvollsten Schlösser des Alpenraumes. Von seiner Geschichte jedoch ist sehr wenig bekannt, obwohl seine dominante Position an der Salurner Klause es mit einigen der bedeutensten Ereignisse der Tiroler Geschichte in Verbindung gebracht hat. Ein "castellum Salurna" wird erstmals 1053 genannt, doch die Bauweise erinnert eher an das 12. und 13. Jh. Der ursprüngliche Bau wurde im laufe der Zeit abgeändert, erweitert und erneut. Die Festung erstreckt sich über zwei Felsgrate , die sich vom Geierberg losgelöst haben und miteinander durch Laufgraben und eine Zugbrücke verbunden wurden. Das Schloss wurde im Laufe der Zeit verschiedneen Familien als Lehen übergeben und muss sich nie besonders für Wohnzwecke geeignet haben. Durch die umfassenden Arbeiten, die Maximilian von Habsburg im Jahre 1504 in Auftrag gab, wurde die Festung an die neuen Militärtechniken zum Einsatz der Feuerwaffen angepasst und gewann somit an strategischer Bedeutung.
Seit dem 8. Mai 2004 werden von Donnerstag bis Sonntag in der Haderburg verschiedene Veranstaltungen angeboten.
Sehenswertes
- Die Pfarrkirche vom Hl. Andreas - Der Wasserfall mit seiner Brücke - Die zahlreichen Brunnen und Adelsansitze - Landwirtschaftsbetriebe, Weinkellereien und Weinhandlungen, wo die ausgezeichneten Erzeugnisse des Dorfes verkostet werden können - Die drei Kirchtage des Hl. Andreas am 30. November, des Hl. Josef am 19. März und der Hl. Ursula am 22. Oktober
Das Torbogenfest
Jedes Jahr findet zu Pfingsten in Salurn das traditionelle Torbogenfest statt, das von sämtlichen Vereinen veranstaltet wird. Beinahe die ganze Bevölkerung wirkt bei diesem Dorffest mit und verwöhnt die Besucher von überallher mit kulinarischen Spezialitäten und verschiedenen Rahmenveranstaltungen.
Wiesenfeste
Von Juni bis September wird an jedem Wochenende von den verschiedensten Salurner Vereinen ein Wiesenfest abgehalten. Diese Feste finden am gut gelegenen Festplatz unter der Haderburg an der Salurner Klause statt.