FILIALKIRCHE ZUM LEIDENDEN HEILAND IN SCHMIEDEN Sie wurde 1735 an der Stelle einer aus dem Jahr 1690 stammenden Kapelle erbaut. 1981 wurden bei der Restaurierung ältere Fresken freigelegt. Eine schöne Arbeit ist die Kanzel mit eingelegtem Bandornament. Eindrucksvoll sind das Vortragskreuz, die Statuetten des hl. Nikolaus und des hl. Florian. Besichtigungsmöglichkeiten: die Kirche ist für Besucher -außer während der Meßfeiern - nicht zugänglich.
PFARRKIRCHE VON ST. VEIT Die erste urkundlich belegte Kirchweihe fand 1335 statt. Doch erst seit 1704 hat der Ort einen eigenen Priester, und erst 1891 wurde St. Veit zur eigenen Pfarrei erhoben. Die Kirche hat ein reich gegliedertes Netzgewölbe, der Hochaltar ist neugotisch. Außen an der Südwand kann man eine Sonnenuhr und eine Marmortafel mit den Namen der Seelsorger von St. Veit bewundern. Besichtigungsmöglichkeiten: die Kirche ist für Besucher - außer während der Meßfeiern - nicht zugänglich.
Der Naturpark "Fanes-Sennes-Prags" Seine außergewöhnlichen Naturformationen haben die Menschen immer schon fasziniert. Hier, im Reich der bleichen Berge, ranken sich die Sagen vom Aufstieg und Untergang des Fanesvolkes um jeden Berg. Eine seltsame, stufenähnliche Gesteinsformation nennt man das ,Parlament der Murmeltiere". Hier sollen die Nager - der Sage nach - die letzten Überlebenden des Fanesvolkes in Felshöhlen versteckt haben. Dort warten sie auf den Klang silberner Trompeten aus dem Pragser Wildsee, der die Wiederkehr ihres Reiches ankündigen soll. Der sensationellste Besitz des Naturparks stammt aus grauer Vorzeit. Vor 40.000 Jahren lebten hier Höhlenbären und Raubkatzen in Leopardengröße, deren Knochen immer noch erhalten sind. Heute bietet das vielgestaltige Gelände zwischen Höhlenstein- und Gadertal zahlreichen Tierarten Unterschlupf, die sonst vom Aussterben bedroht wären. Steinadler, Scheehuhn, Uhu, Birk- und Auerwild leben hier. Besondere Plätzchen in dem 25.680 Hektar großem Schutgebietes sind auch die Almen von Sennes und Fanes, deren karge und spröde Hochflächen teilweise wie Mondlandschaften anmuten, der Pragser Wildsee, in dessen tiefgrünen Wasser sich der 2.810 m hohe Seekofel spiegelt und die Plätzwiese, eine sanft gewellte Hochfläche inmitten steil aufragender Felsen. Der Naturpark ist mit seiner außergewöhnlichen Flora und den urigen Wildseen.
Die Felsbilder der Plätzwiese Die Plätzwiese, der Übergang von Prags ins Höhlensteintal. Eine Landschaft von einmaliger Schönheit. Hier findet sich besonders eigenwillige Schöpfung der Natur, die Felszeichnungen. Sie sind keineswegs prähistorische Werke und von Menschenhand geschaffen. Die feinen Sterne, Kreuze, Quadrate, Gitter und anderen geometrischen Figuren hat die gewaltigste aller Naturkräfte geschaffen, das Wasser. Früher versuchten die Menschen, diese Zeichnungen mythologisch zu deuten, indem sie sie dem dem Teufel oder anderen übernatürlichen Mächten zuschrieben. Heute sind die Erosionserscheinungen beeindruckende Zeugen für die stete Arbeit des Wassers. Erreichbarkeit: Vom Altpragser Tal ausgehend auf der Straße zur Plätzwiese entlang, dann den nach rechts abbiegenden Forstweg Nr. 18 neben dem Stollbach hinauf zu den westlichen Hängen der Plätzwiese. Von dort links hinab zum langgezogenen Sattel mit den Gaststätten (1997 m). Gehzeit: knapp 2 Stunden Höhenunterschied: 500 m.