Sehenswürdigkeiten, die jederzeit zugänglich sind:
- Pfarrkirche St. Zeno in Naturns. - St.-Oswald-Kirchlein in Tschirland. - St.-Nikolaus-Kirchlein in Tabland. - Liebfrauenkirche in Staben. - St. Prokulus Kirchlein
Schloss Juval (bei Naturns)
Die Burganlage auf einem prähistorischen Platz wurde von Hugo von Montalban um 1278 erbaut. 1368 zählt sie zum Besitz der Herren von Starkenberg und 1540, nach öfterem Besitzwechsel, erwirbt sie die Familie der Sinkmoser. Damit erreicht sie ihre Blütezeit. Sie fällt dann dem Geschlecht der Hendl zu, die sie 1813 an den Bauer Josef Blaas verkaufen. Die Burg verfällt. 1913 kauft sie der holländische Kolonialherr William Rowland und saniert sie vorbildlich. Seit 1983 ist sie der Wohnsitz von Reinhold Messner, der mehrere Kunstsammlungen dort untergebracht hat. Umfangreiche Tibetika-Sammlung, Bergbildgalerie, Maskensammlung aus 4 Kontinenten. Öffnungszeiten und Führungen: 05.04. - 30.06.2003 und 01.09. - 09.11.2003 täglich von 10.00 - 16.00 Uhr. Mittwoch geschlossen. Voranmeldung nur für Gruppen- und Sonderführungen ganzjährig auf Anfrage außer Mittwoch (Mobil 348 4433871, Fax 0473 221852).
Naturparkhaus Texelgruppe
Feldgasse 3 - Naturns - Tel. 0473 668201. Das Amt für Naturparks hat eine Informationsstelle eingerichtet, welche in Bild und Text über den Naturpark Texelgruppe im besonderen und über die anderen Naturparks Südtirols informiert. Es besteht dort auch die Möglichkeit, Videofilme und Tonbildschauen über die Naturparks in Südtirol zu sehen. Öffnungszeiten: 01. April - 31. Oktober. Dienstag - Samstag: 9.30 - 12.30, 15.00 - 18.00 Uhr. Montag, Sonn- und Feiertags geschlossen. Juli, August und September auch sonntags von 9.30 - 12.30, 15.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich
Die St. Ulrich Kirche in Plaus wurde bereits 1164 genannt. Sie brannte 1400 bis auf die Grundmauern ab. Erhalten blieb der massive romanische Glockenturm. Die neu erbaute, heutige gotische Kirche wurde am 04.11.1403 eingeweiht. Sehenswert sind in der Kirche 2 barocke Gemälde des bekannten Vinschgauer Künstlers Simon Ybertracher (1694 - 1792). Die Kirche ist tagsüber geöffnet.
Plauser Totentanz
In 11 Szenen hat der bekannte Vinschgauer Künstler Luis Stefan Stecher unseren ständigen Begleiter, den Tod, dargestellt. Die Sinnsprüche im Dialekt konfrontieren den Betrachter schonungslos mit dem allgegenwärtigen Tod. Im „Plauser Totentanz“ pinselte der Künstler bäuerliche Mentalität, Vinschgauer Geschichte, Lebensfreude, „Tonzn tian miar alle gearn - lai nit mit sou durre Hearn“ christliches Glaubensgut, aber auch die (Todes)-Gefahren unserer vielgepriesenen Mobilität in bestechenden Farben und Aussagekraft in die Friedhofsmauer.
Schloss Hochnaturns
Das Schloss Hochnaturns ist das Wahrzeichen des Ortes. Von geschichtlicher Bedeutung sind die vielen mittelalterlichen Möbel und Bilder, die Kassettendecken und das Getäfel, die Malereien, die Kachelöfen und die vielen interessanten Einrichtungsgegenstände in den zahlreichen Herrschaftszimmern. Die Erbauer der Burg waren Ministerialen der Grafen von Tirol. Seit 1952 ist das Schloss im Privatbesitz der Familie Mastropaolo, welche es lange (bis 1992) als Schlosshotel geführt hat. Keine Besichtigungen möglich.