Eine kunsthistorische Rarität stellt das St. Benedikt Kirchlein am Ortseingang von Mals dar. Diese Kirche ist eine der ältesten Kirchen Tirols (mind. 9. jh., Turm 12. Jh.). Die Malereien und Fresken im Inneren zählen zu den ältesten im gesamten deutschen Sprachraum. Die Kirche birgt das einzigartige Portrait eines fränkischen Grundherren, der mit beiden Händen sein Schwert hält. Informationen über Öffnungszeiten: Informationsbüro Mals, Tel. +39 - 0473 - 831190.
Kloster Marienberg (Burgeis)
Gründung 1149/50 durch Ulrich von Tarasp. Die ersten Mönche kamen aus dem schwäbischen Kloster Ottobeuren. Sie machten Marienberg zum religiösen und deutschsprachigen Zentrum in der rätoromanischen Umgebung. Die weltlichen Schirmherrn, die Grafen von Matsch, setzten dem Kloster durch Plünderungen und einen Abtmord zu. Hinzu kamen die Pest, Bauernkriege und Religionswirren. SchwäbischeMönche verhalfen dem Kloster zu einem neuen Aufschwung, die Anlage wurde vergrößert, die Stiftskirche erhielt ihre barocke Ausstattung. An die romanische Gründungszeit erinnern das Hauptportal und die Fresken in der Krypta. Sie sind ein Kunstdenkmal von europäischer Bedeutung. Sonntag- und Feiertags geschlossen.
Fürstenburg Burgeis
Die Burg wurde in den Jahren 1272 bis 1282 errichtet und hat ihre ursprüngliche Form relativ gut bewahrt. Im 16. Jahrhundert und um 1700 erfolgten einige Umbauten. Damals diente die Burg den Bischöfen von Chur als Fluchtresidenz. Bei der vor drei Jahren vorbildlich durchgeführten Restaurierung wurde auch der z. T. eingestürzte Turm rekonstruiert. Heute ist in dem historischen Gebäude die Landwirtschaftsschule untergebracht. Informationen über Öffnungszeiten: Informationsbüro Mals Tel. +39 - 0473 - 831190.