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Freizeit: Eppan auf der Weinstraße

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St. Michael


Schloss Freudenstein
Schloss Freudenstein liegt auf einem flachen Hügel oberhalb von Eppan.
Spätgotische Flachschnitzereien im Kapellenzimmer, Wandmalereien im westlichen Wohntrakt, Rötel - und Kohleinschriften im großen Saal (früher sicher die Trinkstube) sowie die intarsierte Stubentäfelung im Nordtrakt sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die Sie in Schloss Freudenstein entdecken können.
Musikliebhaber aufgepasst: Immer wieder finden in diesen beeindruckenden Räumen Konzerte statt.

Schloss Gandegg
In einer Gegend, die Pigenò genannt wird, nordöstlich der Gand bzw. unterhalb von Schloss Englar, befindet sich auf einer kleinen Anhöhe das Schloss Gandegg.
Blasius von Khuen wurde der Stammvater der heutigen Linien Khuen Belasi. Außerdem vererbte der Gerichtsherr von Eppan - Altenburg auch sein würdevolles Amt an viele seiner Nachfahren weiter. Das Wappen der Familie ist ober dem Eingang von Schloss Gandegg in Stein gemeißelt zu sehen. 1698 wurde dem Gebäude noch die Schlosskapelle "Maria Schnee" hinzugefügt.
Hier werden außerdem Konzerte, vor allem klassischer Art, veranstaltet.

Gleifkirche
Auf einer Anhöhe oberhalb von Eppan, am Ende des Kalvarienberges, schaut anmutig eine Kapelle auf den Ort herab: die Gleifkirche (Panoramabild).
Die Gleifkirche wurde, wie erwähnt, Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Als Grabkirche bildet sie den Abschluss der Leidensstationen Christi. Zwei Kuppeltürmchen an der Fassade verleihen der hübschen, in der Renaissance errichteten Kapelle eine beeindruckende Ausstrahlung. Mit Kreuzgratgewölbe, Stuckverzierungen und vielem mehr ausgestattet, ist sie sicher eine Betrachtung wert.

Prielhof
In Eppan/Berg, oberhalb des Zentrums von St. Michael, in der Kreuzsteinstrasse 112
Aus dem Mittelalter stammend, wurde während des 16. und 17. Jahrhunderts das Anwesen mit den typischen Merkmalen des Überetscherstiles versehen. Ein Hausgang mit Kreuzgratgewölbe, Rechtecktüren mit Steinrahmen, eine Balkendecke aus der Spätgotik, auch barocke Eigenheiten aus der Zeit des Umbaus sind zu erkennen.

Schloss Moos
In Eppan/Berg, ober Schloss Gandegg und westlich der Gleifkirche führt die schmale Strasse an dem auffallenden Gebäude vorbei.
Der bescheidene Wohnturm der ehemaligen Burg ist heute klar ersichtlich an der Nordostecke eingebaut in den Komplex des Schloss Moos. Im Inneren desselben finden Sie Wandgemälde, eine Stube gotischer Art, verschiedene Arbeitsgeräte aus jener Zeit und vieles mehr. Ein Raum für Ausstellungen befindet sich im Erdgeschoss.
Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert wurde 300 Jahre später restauriert und um 1880 in ein Wohnhaus umgebaut. Seit 1988 ist ein Raum des Gebäudes wieder dem ursprünglichen Zwecke folgend hergerichtet.

Turmbach
In Eppan/Berg, südwestlich von Eppan, treffen wir auf einen typischen, mittelalterlichen Wohnturm, dessen Eigenheiten noch gut zu erkennen sind.
Der Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert ist in seiner Urform noch weitgehend erhalten. Ein steingerahmter Hocheinstieg lässt erkennen, dass das dritte Stockwerk bewohnbar war.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde dies auch ausgenutzt. Dem Erdgeschoss wurden zuerst Stallbauten (1840) angebaut, später wurde daraus ein Bauerngehöft.

Schloss Matschatsch
Auf der Straße zur Mendel fahren Sie direkt daran vorbei. Zu Ihrer Rechten erkennen Sie einen Parkplatz; von dort aus erreichen Sie das idyllisch gelegene Schlösschen.
Schloss Matschatsch wurde zu seiner Zeit recht modern gestaltet, wobei jedoch auch der Überetscherstil immer wieder miteingebaut wurde. An der südlichen Seite schmückt eine kleine, halbrunde Kapelle mit Kuppel und Laterne die Front. Inmitten von Bäumen wirkt das Schlösschen außerordentlich romantisch.

Ansitz Montan
Auf Eppan/Berg, in der Kreuzsteinstrasse Nr. 7, kurz oberhalb des Dorfkernes von Eppan/Berg finden wir den Ansitz Montan.
An den gut sichtbaren, weil nicht verputzten Mauerwerken erkennt man die verschiedenen Bauarten der Epochen. Wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichtet wurden zwei einzelne Wohntürme, welche vierhundert Jahre später, durch einen Zwischenbau vereint, zum jetzigen Ansitz zusammenwuchsen. Das Ganze wurde dann mit einem Walmdach versehen.
Rundbogige Fenster, gerahmt mit Sandstein und zwei Sonnenuhren stammen aus dem Spätmittelalter. Auch Elemente der Spätgotik, der Renaissance (aus der Zeit des Umbaus) und dem Barock (Öfen) sind hier zu finden.

Ansitz Angerburg
In St. Michael Eppan, direkt im Dorfzentrum, Unteralberstrasse.
Der Überetscherstil liegt in der regelmäßigen Raumanlage. In jedem Stockwerk gruppieren sich die Räume symmetrisch um einen großen Mittelsaal. Dies war im verwinkelten Baustil des Mittelalters ein neues Prinzip. Die Fenster sind viereckig, die Mittelsäle werden jedoch durch gekuppelte Rundbogenfenster ausgezeichnet. Die alten Säle sind auch heute noch zu besichtigen.

Kirchlein Maria Rast
Das Kirchlein steht etwas außerhalb des Dorfkerns, am gleichnamigen Weg.
Der neoromanische Stil ist klar erkennbar. Die Glockenmauer an der Fassade, das Kreuzgratgewölbe, die Rundbogenfenster und einige weitere beachtenswerten Merkmale bieten dem Geschichtsliebhaber so manches "Schmankerl". Im Kirchhof finden aufmerksame Beobachter Kreuzwegstationen des einheimischen Künstlers Robert Scherer in Mosaik.
Diese kleine, einladend gelegene Kirche, ist auch heute noch ein gutbesuchter Wallfahrtsort. Hochzeiten finden in dieser schönen Zeugin vergangener Zeiten die ideale Kulisse.

Ansitz Tschindlhof
Nordwestlich, oberhalb von St. Michael, inmitten der traumhaften Umgebung von Eppan/Berg, liegt der Ansitz Tschindlhof.
Ein Tonnengwölbe im Ost-West-Saal des ersten Stockes, steingerahmte Türen und eine schöne gewölbte Küche sind nur einige der schmucken Gestaltungselemente, mit denen der Tschindlhof ausgestattet ist. Der Ansitz wird seit 1899 von der Familie von Mörl bewohnt.

Schloss Aichberg
Oberhalb von St. Michael, an der linken Seite der Bergstrasse (Richtung Eppan/Berg), liegt der Ansitz Schloss Aichberg.
Der Ansitz ist seit 2001 neu renoviert. Rundbogenfenster, Terrazzoboden, Rechteckfenster in Steinrahmung kann man als Gast des Hauses von Nahem betrachten. Die Merkmale des Überetscherstils sind auch hier nicht zu übersehen. Über dem Eingang erkennt man ein Fresko von Peter Fellin. In der nach Norden hin vorgebauten Kapelle befinden sich historische Malereien.

Schloss Englar
In freier Lage liegt das Schloss Englar oberhalb von St. Michael, eingebettet in einen Dornröschengarten. Direkt hinter dem Schloss liegt auf einer kleinen Anhöhe die Schlosskirche zum Hl. Sebastian.
Bezeichnend für die Konstruktion des Schlosses ist das ungewöhnlich hohe und steile, "nordisch" anmutende Walmdach. Es gilt als das stilreinste gotische Schloss in Südtirol. Die Formen der Fenster, Türen und Erker sowie das Gewölbe im Erdgeschoss weisen den typischen Stilcharakter der Südtiroler Spätgotik (1450 - 1550) auf.




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Missian

Burg Hocheppan
Weit ober Missian - auf steilen Felswänden - ragt die gewaltige Burganlage von Hocheppan stolz in den Himmel.
Die "Wehr - und Trutzburg" weist Elemente aus dem Hochmittelalter, Um - und Ausbauten der Spätgotik und Romanik auf. In den Jahren 1964 - 1967 wurden die neueren Zubauten, die in verhältnismäßig schlechtem Zustand waren, vom Landesdenkmalamt überholt.
Der fünfeckige und besonders hohe Bergfried - in seiner Form der einzige in Tirol - sowie die mit Wandmalereien aus der Zeit der Erbauung ausgestattete Burgkapelle gehören zu den Sehenswürdigkeiten dieser Anlage. Beachten Sie vor allem die noch sehr gut erhaltenen romanischen Fresken, die auch typische Motive unserer Gegend aufweisen (Knödel, Würste...).

Schloss Korb
Südwestlich von Missian, auf einer Anhöhe, sehen wir schon von der Strasse aus den beachtlichen Turm des Schlosses.
Das Ursprungsgebäude bestand lediglich aus dem fünf Stock hohen, viereckigen Wohnturm und einigen Zugebäuden aus Holz für das Dienstpersonal. Trotz der einfachen Art ist die Ausführung des Baues auffallend schön. Der Eingang im mittleren Geschoss war nur über eine Leiter erreichbar. Nur der dritte und vierte Stock im hochromanischen Stil waren demnach auch bewohnbar.
Der Bereich darüber diente der eventuellen Verteidigung. Ein niederes Viereckdach bildet den Abschluss nach oben hin. Die typische Kleinburg jener Zeit, auch "festes Haus" genannt, ist noch relativ gut erhalten. Die jüngeren Zubauten bilden eine schlossartige Erweiterung ganz im Stile der Burgenromantik jener Zeit. Davon zeugen vor allem die weithin sichtbaren Zinnen.

Schlossruine Boymont
Die Ruine liegt mitten im Wald, oberhalb von Missian. Entgegen den Lagen anderer Burgen ist Schloss Boymont ohne Probleme zu Fuss erreichbar.
Boymont ist eine sehr anschaulich gestaltete hochmittelalterliche Wohnburg, die jeglichen Verteidigungscharakters entbehrt.
Auffallend: der ungewohnt regelmässige, rechteckige Grundriss. Romanische, sowie frühgotische Stilmerkmale fallen dem Kenner ins Auge.
Der schöne Innenhof des Schlosses lädt den Wanderer zum Verweilen ein, zudem werden sogar Erfrischungsgetränke serviert. Rundbogenfenster, Reste der Burgkapelle und einige andere architektonische Eigenheiten verlocken Interessierte zu näherer Betrachtung.
Es scheint, als wäre man in einer anderen Welt!

Kreideturm
Der Wehr- und Aussichtsturm befindet sich 50 m unterhalb der Burg Hocheppan.
Der Turm ist umgeben von einer jetzt eingebrochenen Ringmauer. An der Südseite entdecken Sie einige Meter oberhalb des Bodens einen mit Verzierungen geschmückten Hocheinstieg. Auf der anderen Seite befindet sich ein tiefer liegender Eingang, der wahrscheinlich zum Entzünden der Feuer verwendet wurde. Das Innere des Turmes besteht nur aus einem engen, dunklen Schacht.




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St. Pauls

Pfarrkirche Pauli Bekehrung
Aufgrund der reichlichen finanziellen Möglichkeiten begann man 1484 mit dem Bau einer besonders schönen Kirche. Die Ausmaße des Unterfangens waren umfangreich, es dauerte darum auch bis 1533, bis die Kirche fertig war.
Der Turm, 86 m hoch, erlebte im Rahmen der Bauarbeiten seine eigene Geschichte. Vom späten 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts dauerte sein Aufbau. Aus diesem Grunde vereint er auch zwei Baustile: Während der Unter - und Mittelteil im gotischen Stil gehalten sind, bildet sich der Abschluss mit der weithin sichtbaren Zwiebelkuppel auf barocke Art. In seinem Inneren befinden sich neun Glocken, die schwerste davon wiegt 5 Tonnen und tönt im tiefen A.
Die Kirche von St. Pauls ist die einzige Kirche weit und breit, die nur dem Hl. Paulus geweiht ist. Das ist gar nicht so selbstverständlich, da Paulus immer im Zusammenhang mit dem Hl. Petrus genannt wird...

Schloss Warth
Unterhalb von St. Pauls, natürlich im Warttal und übrigens weithin sichtbar für ankommende Reisende, liegt Schloss Warth.
Bergfried und Palas stammen aus dem Hochmittelalter. Der schiffbugartige Gebäudetrakt nach Norden hin entstand erst im 15. Jahrhundert. Weitere Erneuerungen müssen hundert Jahre vorher stattgefunden haben. Die Wirtschaftsgebäude stammen zum größten Teil aus dem 17. Jahrhundert.
Dekorative Malereien im Wohnraum im Turm entstanden zur selben Zeit wie der Erkeranbau, dessen Fensterkreuz gotischer Art ist. In der Täfelung dieses Raumes ist oberhalb einer Tür die Jahreszahl 1613 eingeritzt.

Schlossruine Altenburg
Auf einem Hügel gegenüber von Schloss Warth - über der "Paulsner Höhle" - treffen wir auf die Ruine von Schloss Altenburg.
Es gibt nicht mehr viel zu sehen vom ursprünglichen Baustil. Mauerreste des Bergfrieds sind die einzigen Zeugen aus der Zeit der Entstehung.

St. Justina Kirche
Oberhalb von St. Pauls, an einem idyllischen Weg inmitten von Weinbergen, liegt das Kirchlein St. Justina.
Aus der romanischen Zeit sind Teile der Mauer an der Eingangswand und die Apsis mit Wandmalereien im Osten noch erhalten. Die Apsis wurde offensichtlich später noch umgebaut. Außen finden Sie barocke Rötelschriften und zwei rechteckige Fenster, die in Rundbögen eingelassen sind. Den Turm aus der Spätgotik schmückt ein Dach in Form einer Pyramide. Um 1645 - 1649 fand eine Erweiterung statt, der Eingang im Osten erhielt einen Steinrahmen.
Ein bemerkenswerter Schnitzaltar sowie Bilder und Reliefs aus dem 16. bzw. 17. Jahrhundert ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Der frühgotische Grabstein der Familie von Boymont, der im Bozner Stadtmuseum zu sehen ist, stammt von diesem Ort.




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Girlan

Ansitz Breitenberg
Südlich der Pfarrkirche von Girlan steht der Ansitz Breitenberg.
Vor dem großen Umbau bestand Breitenberg aus einem Wohnhaus und einem Wirtschaftsgebäude. Letzteres wurde später aus- und zum heutigen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut. Das ehemalige Herrenhaus ist noch in seiner Ursprungsform erhalten.
Das Hoftor weist eine typische Steinumrahmung auf. Vom geräumigen Innenhof führt eine Freitreppe zum Eingang empor, die Loggia steht auf liebevoll verzierten Rundbögen. Doppelbogenfenster, gekuppelte Rechteckfenster, Wandmalereien und ein Wappenrelief schmücken den alten Bau.

Ansitz Marklhof
Inmitten von Reben und Obstbäumen, über dem Talkessel von Bozen, liegt der Ansitz "Marklhof" in Girlan.
Um die Jahrhundertwende fand man noch Spuren einer Kapelle. Der Bau fällt durch den historischen Stil mit Zinnengiebeln besonders auf.
Der Ansitz bietet außer der schönen Aussicht auf das Überetsch und Etschtal ein renommiertes Restaurant, das von den Familien Heinrich und Andreas Oberhofer seit 1960 mit Liebe und Freude geführt wird. Heinrich und Gattin verwöhnen Sie im Service, Andreas und Gattin in der Küche. Mit Liebe zum Detail werden meist einheimische Produkte verwendet. Auch das Räuchern von Südtiroler Spezialitäten nimmt Familie Oberhofer selbst in die Hand.



Frangart

Schloss Sigmundskron
Schloß SigmundskronSüdlich von Bozen, auf Porphyrfelsen, befindet sich eine ausgedehnte Burganlage, übrigens eine der ältesten in Südtirol. Aufgrund ihrer beeindruckenden Lage auch weithin sichtbar.
Das Schloss ist vorwiegend im hochmittelalterlichen Stil erbaut.
Der schlanke Bergfried in der Unterburg weist spätgotische Umbauten auf. Aus dem 13. Jahrhundert ist der Wohnturm mit Rundbogentür sowie Rundbogenfenstern.
An der bis zu 5 m dicken Ringmauer in der oberen Vorburg erkennt man zwei Geschütztürme, außerdem finden Sie unter anderem ein Wohn - und Wirtschaftsgebäude im Hof (der Ort des heutigen Restaurants).

Kreuzweghof (Pillhof)
Wenn wir unterhalb des Schlosses Warth und der Ruine Altenburg in Richtung Bozen fahren, entdecken wir vor der Abzweigung zum Zentrum von Frangart, oberhalb der Strasse, den Kreuzweghof, im Volksmund auch "Pillhof" genannt.
Der Bau ist aus dem Spätmittelalter und wird auf der Südseite von einer Sonnenuhr geschmückt, die durch gemalte biblische Szenen auffällt. An der Fassade sehen Sie den etwas schwerfälligen Eckerker an der Südwestecke. Die Eingangshalle ist gewölbt, ein gemauerter Treppenaufgang folgt. Die Brüstung zieren zwei in versenkte Felder gemalte Wappen: das der Herren von Arz (rechts) sowie das des 1648 in den Grafenstand erhobenen Christof von Arz zu Wasegg. Dahinter sehen Sie ein Fresko von 1564, weitere Freskenreste in einem Gang.
Der Pillhof ist bewohnt und deshalb nicht zur Besichtigung freigegeben.




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Montiggl

Seeschlössl
Dieses romantische Häuschen liegt am westlichen Seeufer des Großen Montigglersees.
Die gesamte Bauart ist sehr gefällig und passt wunderbar in die Landschaft. Der Stil stammt aus dem Mittelalter, die Fenster sind mit Spitzbögen versehen, die Giebel weisen einen treppenförmigen Abschluss auf. Das Schlösschen war oft Bildmotiv für den Maler Max Sparer aus Tramin.

Kirche zu den heiligen drei Königen
Die Kirche ziert das Dorfzentrum von Montiggl.
Um 1470 entstand die spätgotische Kapelle, die mit einem Kreuzrippengewölbe ausgestattet ist. An der Nordseite finden Sie den Turm, den ein niederes Pyramidendach (1518) abschliesst.
Die Glocke jedoch stammt aus dem Jahre 1505. Frühbarock, Renaissance, der Altar entspricht dem barocken Stil - all diese Richtungen sind in der Kirche zu finden.

Unterrain
Ansitz Hungerhausen
Auf der Strasse in Richtung Terlan oder Andrian, nordwestlich der Kirche von Unterrain, liegt der Ansitz Hungerhausen.
Das Hauptwohnhaus ist noch in seiner spätgotischen Art erhalten. Ein barocker Erker, Rund- und Spitzbogeneingänge zu den Kellern zieren die Fassaden. Das alte Wirtschaftsgebäude wurde inzwischen zu einem modernen Wohnhaus umgebaut.

Kirche St. Nikolaus
Gegenüber dem Ansitz Hungerhausen, nordwestlich gleich neben der Straße, sehen wir die Kirche von Unterrain.
Die Erbauung fand zur Zeit der Spätgotik statt, der Turm kam im 17. Jahrhundert hinzu. Die Wegkapelle ist mit Wandmalereien verziert, einige Bauelemente aber wurden sicher nachträglich hinzugefügt, wie z.B. der Flügelaltar. Auch Reliefs verschiedener Heiliger sind hier zu finden.



Perdoning und Gaid

Burg Festenstein
Unterhalb von Gaid in einer Schlucht am Rande des Eppaner Gebietes liegt eine kleine Burg namens Festenstein.
Auffallend ist die Lage von Burg Festenstein: Auf einem steilen Porphyrfelsen in der Gaider Schlucht ist vor allem der turmartige Aufbau gut sichtbar. Die Felsenwand bildet die Rückseite des Palas; Burghof und ein Vorbau mit steingerahmter Rundbogentür und Schlitzscharten, auch eine Zugbrücke waren vorhanden. Der Eingang ist mit sehr guten Schutzvorrichtungen versehen, das Tor erhöht. Die letzte Restaurierung bescherte dem Turmaufbau das Viereckdach.

Nothelferkapelle in Gaid
Hoch über dem Etschtal, in Gaid, liegt die Nothelferkapelle.
Um 1634 wurde der Bau erneuert. Die einfachen, viereckigen Fenster sind steingerahmt, der Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts ist, wie es der Name schon verrät, mit dem Bild der vierzehn Nothelfer geschmückt. Auch eine Darstellung der Familie Franzin von Zinnenberg, die die Renovierung veranlasste, ist zu sehen.




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