Stadtmuseum Bruneck 1990 neu gegründet und 1995 in den alten Postställen neu eröffnet, besteht das Stadtmuseum Bruneck bereits seit 1912. 1939-40 wurde es unter dem Faschismus aufgelöst und die Museumsbestände größtenteils nach Bozen deportiert. Das neue Museum beinhaltet Teile der kunsthistorischen Sammlung des ehemaligen Stadtmuseums von Bruneck, so z.B. Schnitzwerke und Gemälde von Michael und Friedrich Pacher. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf moderner und zeitgenössischer Graphik von Künstlern aus dem regionalen Umfeld. Dazu kommt eine Sonderabteilung von 'Graphik und Literatur' von verschiedenen zeitgenössischen Künstlern.
Südtiroler Volkskundemuseum 1976 gegründet, ist das Volkskundemuseum das Älteste Südtiroler Landesmuseum. In einem stattlichen Pustertaler Ansitz (Mair am Hof), von dem schon im 19. Jh. verschiedene Reiseschriftsteller Notiz nahmen, und in dem angrenzenden Freilichtmuseum soll durch das Zueinanderstellen der Behausungen des Adels, der selbstversorgenden Bauern und der minderen Leute (Kleinhäusler) nebst einigen Werken der Volkstechnik ein sozialgeschichtlicher Blick in die Vergangenheit geöffnet werden. Das begehbare Landesmuseum ist ein Lehrpfad der Kulturgeschichte des einfachen Volkes und zeigt vor allem die Alltagsarbeit auf Hof und Feld.
Burg Bruneck Stadt und Burg Bruneck wurden 1251 durch den Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg und Bullenstätten gegründet. Viele Häuser, deren heutige Gestalt ins 15. und 18. Jahrhundert verweist, besitzen noch Mauern aus dieser Gründungszeit. Die Burg Bruneck liegt auf Hügel über der Stadt, der von Natur aus nur schwach befestigt ist. Der Bergfried ist von einer Ringmauer umgeben, daneben befinden sich die zwei Wohntrakte, zu denen im 14. Jahrhundert der ringsumlaufende Zwinger kam. Weitere Um- und Zubauten ergaben verbindende Wohnbauten, das Treppentürmchen und die Freitreppe im Hof. Die Burg Bruneck ist heute noch bischöflich.
Lamprechtsburg Auf einem Hügel bei Bruneck, der auf drei Seiten steil zur Rienzschlucht abfällt, ließ Graf Albert von Tirol um 1220 die Lamprechtsburg erbauen. 1229 bis 1813 war sie brixnerisches Lehen. Die Burganlage, die sich durch ihre Einfachheit auszeichnet, ist durch eine ausgedehnte Ringmauer und im Süden durch einen Zwinger mit Rondell geschützt. Palais und Bergfried wurden mehrfach umgebaut. Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist deshalb nicht zu besichtigen!