Biotopsee Relaxzone in Corvara Um den See, der in einem typisch alpinen Ökosystem liegt, ist ein Erholungsgebiet mit Liegestühlen und einer Bar eingerichtet worden, an der Getränke und kleine Snacks serviert werden. Besonders interessant ist der botanische Pfad mit Alpenpflanzen, auf dem man diverse Pflanzenarten der Dolomiten, vom Edelweiß bis zur Lilie, von der Kiefer zur Alpenrose, bewundern kann.
Streichelzoo in Kolfuschg Im Sommer 2001 ist in Kolfuschg eine Freizeitanlage mit Streichelzoo eröffnet worden. Diese Anlage wird speziell den jüngeren Gästen ermöglichen in das Bauernleben unserer Region zu “schnuppern” und mit den verschiedenen Tieren Bekanntschaft zu schließen; im Streichelzoo haben Hühner, Hasen, Ziegen, Schafe und andere niedliche Haus- und Hoftiere ihr neues Zuhause gefunden. Wer auf der Suche nach einer Ruheoase nicht weit vom Dorfzentrum ist, wird im Streichelzoopark gemütliche Relaxzonen und leichte, gut gepflegte Spazierwege finden. Vorgesehen sind auch ein botanischer Lehrpfad und eine Brotecke (Mühle + Brotofen) wo einmal die Woche ein Brottag veranstaltet wird, mit dem Titel “vom Getreide bis zum Brot”.
Naturpark Fanes-Sennes-Prags Der Naturpark "Fanes-Sennes-Prags". Seine außergewöhnlichen Naturformationen haben die Menschen immer schon fasziniert. Hier, im Reich der bleichen Berge, ranken sich die Sagen vom Aufstieg und Untergang des Fanesvolkes um jeden Berg. Eine seltsame, stufenähnliche Gesteinsformation nennt man das "Parlament der Murmeltiere". Hier sollen die Nager - der Sage nach - die letzten Überlebenden des Fanesvolkes in Felshöhlen versteckt haben. Dort warten sie auf den Klang silberner Trompeten aus dem Pragser Wildsee, der die Wiederkehr ihres Reiches ankündigen soll. Der sensationellste Besitz des Naturparks stammt aus grauer Vorzeit. Vor 40.000 Jahren lebten hier Höhlenbären und Raubkatzen in Leopardengröße, deren Knochen immer noch erhalten sind. Heute bietet das vielgestaltige Gelände zwischen Höhlenstein- und Gadertal zahlreichen Tierarten Unterschlupf, die sonst vom Aussterben bedroht wären. Steinadler, Schneehuhn, Uhu, Birk- und Auerwild leben hier. Besondere Plätzchen in dem 25.680 ha großem Schutzgebietes sind auch die Almen von Sennes und Fanes, deren karge und spröde Hochflächen teilweise wie Mondlandschaften anmuten, der Pragser Wildsee, in dessen tiefgrünen Wasser sich der 2.810 m hohe Seekofel spiegelt und die Plätzwiese, eine sanft gewellte Hochfläche inmitten steil aufragender Felsen. Der Naturpark ist mit seiner außergewöhnlichen Flora und den urigen Wildseen.
Naturpark Puez-Geisler Der Naturpark Puez - Geisler umfasst eine Gesamtfläche von rund 10.196 ha und erstreckt sich in den Gemeinden Abtei, Corvara, Villnöß, St. Martin in Thurn, St. Ulrich, St. Christina in Gröden und Wolkenstein in Gröden. Das Gebiet des Naturparks reicht vom Würzjoch im Norden bis zum Grödner Joch im Süden, im Osten reicht es vom Gadertal (Kampill und Untermoj) bis zum Villnösser und Grödner Tal im Westen. Im Naturpark Puez - Geisler kann man sämtliche für die Dolomiten typischen Gesteinsarten, Ablagerungsschichten und Verwitterungsformen finden.