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Die Spitzenklöppelei und die alten Traditionen des Tauferer Ahrntals

Die Bevölkerung des Tauferer Ahrntals ist eng verbunden mit ihren alten Traditionen, die alljährlich bei den örtlichen Festen wieder aufleben. Viele dieser Traditionen bestehen in ganz Südtirol, wie zum Beispiel das Krampuslaufen (Personen in Teufelsverkleidung), das die Ankunft des Hl. Nikolaus am 6. Dezember ankündigt, der Almabtieb, bei dem das Vieh bunte Kränze trägt und der in den Dörfern mit Gesang, Tanz und Spezialitätenständen begleitet wird und die Herz-Jesu-Feuer am Fronleichnamsabend, wenn an den Bergwänden die Feuer mit religiösen Symbolen entzündet werden.

Eine Tradition, die das Tauferer Ahrntal gegenüber anderen Orten hervorhebt, ist ohne Frage die Spitzenklöppelei. Ihren Ursprung hat diese Tätigkeit im Jahr 1893, als in der Kupfermine von Prettau der Abbau eingestellt wurde und viele Familien ohne Arbeit waren. Die Minenbesitzer veranstalteten gemeinsam mit dem damaligen Pfarrer Franz Kleinlercher Kurse zum Erlernen der Spitzenklöppelei. Eine Pionierstellung in der Schule nahm Frau Rosa Kofler Mittermair ein, die diese Technik in Kursen in Wien, London und Slowenien erlernt hatte. Viele Frauen des Tauferer Ahrntals nahmen an dem Unterricht teil und bald wurden die handgeklöppelten Spitzen zu einer richtigen Einnahmequelle. 1994 gründete die Gemeinde Prettau den Klöppelverein und heute sind die Arbeiten aus dem Tauferer Ahrntal in aller Welt berühmt. Gegenwärtig fördert die Autonome Region Bozen Kurse zum Erlernen der Klöppeltechnik.

 

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