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Nacheiferungstendenzen und künstlerisch-kultureller Wettbewerb

Mehr als eine unüberwindbare Barriere und ein Ort der Konfrontation ist das obere Etschgebiet eine Brücke zwischen zwei Welten, ein Treffpunkt verschiedener Kulturen und gleichsam eine privilegierte Region, die die Selbsterkundung und Auseinandersetzung mit sich selbst nicht scheut. Hierin finden sich auch die Ursachen für ihre Büchervielfalt und ursprüngliche Architektur. Sie ist letztendlich eine kostbare Schatzkiste und Bewahrerin zahlreicher kostbarer künstlerischer und gedanklicher Zeugnisse beider Kulturen.

Vor allem ab dem 13. Jh., also mit Beginn des Humanismus und der italienischen Renaissance und dank der kulturellen Öffnung bei Reichen, Wohlhabenden und liberalen Kaufleuten, begaben sich Künstler aus der Gegend oft nach Norden oder Süden, erlernten Techniken und Stile und erstellten dann wertvolle Kunstwerke, die wegen der Einflüsse beide Schulen außergewöhnlich waren.

Nicht nur aufgrund des Reichtums der Kaufleute aus der Gegend, der nicht zuletzt im Austausch zwischen beiden Welten begründet lag, bot Bozen die Plattform für den Austausch vieler Künstler, die dann schließlich um die Vergabe der großen Aufträge miteinander konkurrierten.

Aus diesem Grunde bieten sich dem Besucher heute neben Bauwerken und Gemälden, die authentisch nordeuropäischer Gotik nachempfunden sind, wie z. B. das Walther von der Vogelweide gewidmete Walther-Denkmal, auch Bauwerke, die in harmonischer Weise Gotikgebäude in nordischem Stil mit Gemälden der Schule Giottos verbinden, so im Dom von Bozen.

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